26.06.2026, Luzern (ots) - Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Lage unüberschaubar, lässt aber
Schlimmstes erahnen. Caritas Schweiz spricht 100'000 Franken für die Nothilfe. Derzeit klärt sie mit
den
Partnern des internationalen Caritas-Netzwerks vor Ort ab, was am dringendsten benötigt wird.
Besonders betroffen sind die Hauptstadt Caracas und die nördliche Küstenregion - Gebiete, in
denen die Menschen bereits massiv unter der anhaltenden wirtschaftlichen Krise, Ernährungsknappheit
und der Hyperinflation leiden. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt und die öffentliche Infrastruktur
wurde zerstört. Das genaue Ausmass der Schäden sowie die Anzahl Todesopfer und Verletzte ist noch
nicht zu beziffern.
"Die Katastrophe trifft auf eine schwer gebeutelte Region; viele Menschen
leben schon vor dem Beben in extremer Armut, mangelnder Ernährung und hatten keinen verlässlichen
Zugang zu medizinischer Versorgung. Durch das verheerende Beben wird die Not nun noch verstärkt",
sagt Rafael Filliger, Programmdirektor Venezuela von Caritas Schweiz.
Vor Ort koordinieren
die
lokale Caritas und das internationale Caritas-Netzwerk die ersten Hilfsmassnahmen. Besonders
dringend benötigt werden Trinkwasser, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte.
Caritas Schweiz ruft zu Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Venezuela auf.
www.caritas.ch/venezuelabeben
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