Pressemitteilung
FHNW: Drei neu gestaltete Studienrichtungen im Bachelorstudiengang Energie- und Umwelttechnik

Fachhochschule Nordwestschweiz

02.11.2023, Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW lanciert im Bachelorstudiengang Energie- und Umwelttechnik drei neue Studienrichtungen: «Nachhaltige Gebäude und Städte», «Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement», sowie «Erneuerbare Energien und Energiesysteme». Die Studierenden erhalten darin das Rüstzeug, um Lösungen zu aktuellen Nachhaltigkeitsherausforderungen zu entwickeln.

Erneuerbare Energien, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen und Stadtentwicklung sind zentrale Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit. Angesichts der kontinuierlichen Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien und der rasch wachsenden Bedeutung des Schliessens von Materialkreisläufen, steigt der Bedarf an gut qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren mit interdisziplinärem Profil.

Der Studiengang Energie- und Umwelttechnik der FHNW fokussiert mit seinen neuen Studienrichtungen auf drei der wichtigsten Bereiche, in denen Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung geleistet werden können.

Studienrichtung «Nachhaltige Gebäude und Städte»

Gebäude sind für rund 40 Prozent des Energieverbrauchs der Schweiz verantwortlich und binden enorme Mengen an Rohstoffen, die bislang noch ungenügend in einem Kreislaufprozess wiedergewonnen und aufbereitet werden. Gleichzeitig zeigen die Hitzesommer, wie wichtig intelligent geplante und optimierte Städte sind, um hohen Temperaturen entgegenzuwirken.

Die Studienrichtung «Nachhaltige Gebäude und Städte» vermittelt den Studierenden Kompetenzen zur energetischen und nachhaltigen Planung und Optimierung von Gebäuden und Quartieren. Die Studieninhalte decken dabei einen breiten Bereich ab - vom nachhaltigen Bauen, Bauphysik, Energieplanung, innovative Gebäudetechnik, nachhaltige Materialisierung und Wiederverwendung, nachhaltiger Stadtentwicklung und Klimaoptimierung bis hin zu Netto-Null-Konzepten für ganze Städte.

Studienrichtung «Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement»

Intelligente, möglichst geschlossene Kreisläufe und ein ökologisch wie sozial nachhaltiger Umgang mit Ressourcen stehen im Fokus der Studienrichtung «Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement». Statt in linearen Denkmustern verhaftet zu bleiben, muss sich eine zukunftsfähige Wirtschaft am zirkulären Gedanken ausrichten.

Die Studierenden lernen, wie sich Organisationen, Produkte und Prozesse nachhaltiger gestalten lassen. Im Bereich der Ressourceneffizienz geht es auch um neue Produktionsverfahren mit mehr Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und weniger negativen Umweltwirkungen.

Studienrichtung «Erneuerbare Energien und Energiesysteme»

Um die Energiezukunft dreht sich die Studienrichtung «Erneuerbare Energien und Energiesysteme». Ohne Energie funktioniert unsere moderne Gesellschaft und Wirtschaft nicht – doch wie gelingt es uns, die Energieversorgung nachhaltig zu entwickeln und dabei die Umwelt zu schützen?

In dieser Studienrichtung erhalten die Studierenden das nötige Werkzeug, um innovative technische Lösungen zu gestalten. Dazu gehören Grundlagen der Energietechnik und der erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Wind und Wasser, aber auch das gesamte Energiesystem - von der Steuerung und Regelung, der Übertragung, Speicherung und Umwandlung wie beispielsweise Power-to-Gas.

Praxis im Fokus

Allen drei Studienrichtungen gemeinsam ist die Vermittlung von Grundlagen und ein hoher Praxisbezug: In studienrichtungsübergreifenden Projekten mit Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft können die Studierenden diesen Praxisbezug erleben und reale Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen entwickeln. An der Ausarbeitung der drei Studienrichtungen sind die Hochschule für Technik FHNW, die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW und die Hochschule für Wirtschaft FHNW beteiligt.

Studienstandorte Brugg-Windisch oder Muttenz

Das Grundstudium aller drei Studienrichtungen kann an den FHNW-Standorten Brugg-Windisch und Muttenz belegt werden. Das Studium ist in Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend oder als praxisintegriertes Bachelorstudium möglich.

Studienrichtungen Energie- und Umwelttechnik:

  • Nachhaltige Gebäude und Städte
  • Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement
  • Erneuerbare Energien und Energiesysteme

Kontakt:

Studiengangleitung BSc Energie- und Umwelttechnik und Studienrichtungsleitung «Erneuerbare Energien und Energiesysteme»:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Technik

Prof. Dr. Peter Stuber
+41 56 202 76 46
peter.stuber@fhnw.ch

Studienrichtungsleitung «Nachhaltige Gebäude und Städte»:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik

Beate Weickgenannt
+41 61 228 56 17
beate.weickgenannt@fhnw.ch

Studienrichtungsleitung «Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement»:
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Wirtschaft

Prof. Dr. Claus-Heinrich Daub
+41 56 202 72 64
clausheinrich.daub@fhnw.ch

Dr. Pavlina Pavlova
+41 56 202 70 14
pavlina.pavlova@fhnw.ch

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Dominik Lehmann
Leiter Kommunikation FHNW
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
T +41 56 202 77 28
dominik.lehmann@fhnw.ch
www.fhnw.ch

02.11.2023 | von Fachhochschule Nordwestschweiz

--- ENDE Pressemitteilung FHNW: Drei neu gestaltete Studienrichtungen im Bachelorstudiengang Energie- und Umwelttechnik ---


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Über Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst zehn Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur, Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Informatik, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Soziale Arbeit, Technik und Umwelt sowie Wirtschaft. Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt.

Rund 14 500 Studierende sind an der FHNW immatrikuliert. Über 1 300 Dozierende vermitteln in 34 Bachelor- und 24 Master-Studiengängen sowie in zahlreichen Weiterbildungsangeboten praxisnahes und marktorientiertes Wissen. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte.

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