Pressemitteilung
Ein neuer Rechtsrahmen als Antwort auf die zahlreichen Herausforderungen des Freiburger Kultursektors

06.11.2026 | 17:38 Uhr | Kantonale Verwaltung Freiburg

Kantonale Verwaltung Freiburg

06.11.2026, Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Förderung kultureller Aktivitäten (FKAG) und des Gesetzes über die Kulturinstitutionen des Staates (KISG) sowie der dazugehörigen Ausführungsbestimmungen wird die Autonomie der Kulturinstitutionen gestärkt und die Koordination zwischen den öffentlichen Körperschaften wirksam verbessert.

Diese völlig neue gesetzliche Regelung schafft einen modernen Rahmen für die Kulturinstitutionen und stärkt deren Handlungsautonomie: So können sie besser auf die kulturellen Herausforderungen und die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen. Im Bereich der Kulturförderung verbessert sie die Koordination zwischen den öffentlichen Körperschaften durch eine koordinierte Strategie und soll die kulturelle Regionalisierung im gesamten Kantonsgebiet vorantreiben. Sie trägt dem Produktionsprozess sowohl im Amateur- als auch im professionellen Bereich besser Rechnung, verbessert den Zugang zur Kultur und setzt einen stärkeren Akzent auf das immaterielle Kulturerbe.

Der Staatsrat verabschiedet die beiden Reglemente

Nachdem der Grosse Rat im vergangenen Februar das FKAG und das KISG verabschiedet hatte, hat nun der Staatsrat in seiner Sitzung vom 27. Oktober die beiden dazugehörigen Ausführungsreglemente genehmigt. Mit dem Inkrafttreten dieser neuen Rechtsgrundlagen findet ein breit angelegter partizipativer Prozess seinen Abschluss, der 2023 eingeleitet wurde und an dem zahlreiche Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus Politik und Kultur beteiligt waren. Die Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten und der Staatsrat möchten allen Personen, die an diesem Dialog mitgewirkt haben, danken. Dieser Austausch hat es ermöglicht, diese Gesetzesrevisionen auf die vielfältigen Bedürfnisse der Freiburger Kulturszene auszurichten.

Die nächsten Schritte

Nach der formellen Gründung des Kulturausschusses (in dem die Kulturbeauftragten des Kantons vertreten sind) sowie der Plattform der Kulturdachverbände in den kommenden Wochen wird die erste politische Kulturkonferenz noch vor dem Sommer 2027 stattfinden. Alle Richtlinien werden angepasst und ergänzt, insbesondere um die Förderung der Kulturregionen umzusetzen.

06.11.2026 | 17:38 Uhr | von Kantonale Verwaltung Freiburg

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Über Kantonale Verwaltung Freiburg

Der Pré de Riva ist eine rekonstruierte Pfahlbausiedlung in Gletterens bei Vallon, südlich des Neuenburgersees. Auf der nördlichen Seite nur etwa 26 km entfernt liegt im Kanton Neuenburg (auf Höhe des A5-Tunnels) ein weiterer archäologischer „Park Laténium“ in Hauterive, östlich von Neuenburg (Neuchatel), der an die Stelle des „Musée cantonal d´archéologie“ getreten ist und latènezeitliche Funde zeigt.

Das Freiburgerland ist eine "crazy" Region, eine seitenverkehrte Welt... kühle Berge im Süden und warme Seen im Norden. Aber auch zwei Sprachen und drei unterschiedliche Ferienregionen auf kleinstem Raum: Voralpen, Stadt Freiburg und Drei-Seen-Land.

In den Voralpen mischen sich schweizerisches Heidi-Feeling und Moderne. Beispielsweise in Gruyères mit seiner mittelalterlichen Schlossanlage und dem futuristisch anmutenden Museum des Alien-Kreators H.R. Giger. Einmalige Bike- und Wandergebiete finden sich um Schwarzsee, Charmey, Bulle, Moléson und Les Paccots. Keinesfalls darf ein Besuch einer Schaukäserei versäumt werden.

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Quellen:
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