Im Oktober sinkt das KOF Konjunkturbarometer um 1.5 Punkte auf einen Wert von 107.6 Zählern. Der Rückgang wird durch die meisten von den in das Konjunkturbarometer einfliessenden Indikatorenbündeln widergespiegelt. Nachfrageseitig müssen sowohl die Indikatoren der Auslands- als auch der Konsumnachfrage leicht zurückstecken. Innerhalb der entstehungsseitig einfliessenden Indikatoren stehen insbesondere die Indikatoren der übrigen Dienstleistungen sowie der Finanz- und Versicherungsdienstleistern unter Druck. Abgefedert werden diese Entwicklungen von positiven Perspektiven der Indikatoren des Verarbeitenden Gewerbes.
Die Subindikatoren des Produzierenden Gewerbes (Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe) entwickeln sich heterogen. Während die Indikatoren der Vorproduktesituation und der Wettbewerbssituation verlieren, zeigen insbesondere die Indikatoren der Exportwirtschaft, der Produktionstätigkeit, sowie der Beurteilung von Produktionshemmnissen positive Aussichten.
Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes können insbesondere die Indikatoren des Metallbereichs sowie der Nahrungs- und Genussmittelproduzenten zulegen. Zurückstecken müssen dagegen die Indikatoren der Papier- und Druckerzeugnisse.
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Lena Will
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