Pressemitteilung
Kultur ist zentraler Bestandteil des Angebots der SRG

SRF Schweizer Radio und Fernsehen
Bildrechte: SRG SSR
Fotograf: MASSIMO PEDRAZZINI

21.05.2026, Bern (ots) - Die SRG hat erstmals eine systematische Analyse der Kulturleistungen in ihrem redaktionellen Angebot in Auftrag gegeben. Untersucht wurden Beiträge aus Fernsehen, Audio/Podcasts, Online-Artikeln und Social Media. Die Ergebnisse zeigen: Die Kultur ist fest in den Programmen aller Regionaleinheiten verankert und nimmt einen hohen Stellenwert in allen Mediengattungen ein.

Die SRG hat eine systematische Analyse ihres redaktionellen Angebots durchführen lassen. Erstmals stand dabei die Kultur im Zentrum. Die Studie des Mileva Instituts in Toffen/BE basiert auf einer standardisierten Inhaltsanalyse von 4890 redaktionellen Beiträgen aus Fernsehen, Audio/Podcasts, Online-Artikeln und Social Media und untersuchte eine konstruierte, d.h. eine nach Zufallsprinzip zusammengestellte Woche im Jahr 2025. Nun liegen die Ergebnisse zu den Kulturleistungen im redaktionellen Angebot vor.

Gemäss der Studie "Zwischen Jodeln, Jazz und Jugendliteratur" weisen über alle Kanäle der SRG hinweg 28,1 Prozent der analysierten redaktionellen Beiträge einen Kulturbezug auf. Besonders stark vertreten ist Kultur im Fernsehen (36,6 Prozent) sowie im Audio- und Podcastbereich (32,0 Prozent). Bei den digitalen Angeboten liegt der Anteil tiefer (Online: 11,1 Prozent, Social Media: 15,0 Prozent). Auf Social Media werden Kulturinhalte jedoch überdurchschnittlich oft als Video (51,4 Prozent vs. 29,3 Prozent bei anderen Inhalten) publiziert. Kultur wird auf Social Media somit gezielt in aufmerksamkeitsstarken Formaten platziert.

Berücksichtigt man den Umfang der Beiträge, wird die Bedeutung der Kulturleistung der SRG zusätzlich deutlich: Im Audio- und Podcastbereich machen Kulturinhalte über die Hälfte der gesamten Sendezeit der nicht-fiktionalen, redaktionellen Beiträge aus (51,5 Prozent).

SRG deckt eine breite Themenvielfalt ab

Die Untersuchung zeigt ein breites Spektrum an kulturellen Themen. Besonders häufig berichtet die SRG über Brauchtum (14,2 Prozent), populäre Musik (11,8 Prozent), Film (10,9 Prozent) und klassische Musik (10,2 Prozent). Gleichzeitig werden auch weniger prominente kulturelle Ausdrucksformen regelmässig berücksichtigt: Die höchste thematische Diversität zeigt sich im Fernsehen, eine stärkere Konzentration auf Musik dagegen beim Radio.

Ein zentraler Befund betrifft die Rolle der SRG als Akteurin im Kulturbereich: Medial inszenierte Ereignisse stellen mit 40,8 Prozent den grössten Anteil der Kulturberichterstattung dar. Damit tritt die SRG nicht nur als Vermittlerin, sondern auch als Produzentin kultureller Inhalte auf. Ergänzt wird dies durch die Berichterstattung über ausserhalb der Medien stattfindende Kulturereignisse (36,6 Prozent) sowie durch Rezensionen von Büchern oder Filmen und Porträts (22,6 Prozent).

Regionale Verankerung und Blick über Landesgrenzen

Die Kulturberichterstattung der SRG ist stark in den jeweiligen Sprachregionen verankert: Die Mehrheit der Beiträge bezieht sich bei SRF auf die Deutschschweiz (57,1 Prozent), bei RTS auf die Romandie (58,4 Prozent), bei RSI auf die italienischsprachige Schweiz (50,1 Prozent) und bei RTR auf die rätoromanische Schweiz (78,6 Prozent) - mit einem je nach Regionaleinheit zusätzlichen Fokus auf das gleichsprachige Ausland. Gleichzeitig berichtet die SRG auch über internationale Kultur, insbesondere aus benachbarten Ländern.

Hohe Sichtbarkeit kultureller Akteurinnen und Akteure

In über drei Vierteln der Kulturbeiträge werden konkrete Kulturakteur:innen als Individuen, Gruppen, Institutionen oder Vereine sichtbar gemacht. Die Berichterstattung ist dabei stark personenbezogen: Bei 85,2 Prozent der Akteur:innen handelt es sich um aktive Kulturschaffende, bei den restlichen 14,8 Prozent um institutionelle Akteure. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse Entwicklungspotenzial bei der Geschlechterverteilung: Rund zwei Drittel der sichtbaren Akteur:innen sind männlich, knapp ein Drittel weiblich.

Insgesamt bestätigen die Ergebnisse, dass die SRG ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt: Gemäss Radio- und Fernsehgesetz sowie der Konzession trägt sie mit ihrem Angebot zur kulturellen Vielfalt, zur Förderung der schweizerischen Identität sowie zum kulturellen Austausch innerhalb des Landes bei. Die Studie liefert erstmals eine umfassende, vergleichbare und datenbasierte Grundlage, um diese Leistungen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

Pressekontakt:
Medienstelle SRG
Nik Leuenberger
media@srgssr.ch
Tel. 058 136 21 21

21.05.2026 | von SRF Schweizer Radio und Fernsehen

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