Strategie
Unser Fokus
Novartis ist ein rein auf innovative Arzneimittel spezialisiertes Unternehmen. Unser Fokus richtet sich klar auf vier therapeutische Kernbereiche (Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen; Immunologie; Neurologie; Onkologie). In jedem dieser Bereiche verfügen wir über mehrere bedeutende Arzneimittel im Markt und Produktkandidaten in der Pipeline, die auf eine hohe Krankheitslast eingehen und bedeutendes Wachstumspotenzial aufweisen. Neben zwei etablierten Technologieplattformen (Chemie und Biotherapeutika) erhalten drei neue Plattformen (Gen- und Zelltherapie, Radioligandentherapie und xRNA) Vorrang bei weiteren Investitionen in neue Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten. Geografisch konzentrieren wir uns auf das Wachstum in unseren vorrangigen Märkten: USA, China, Deutschland und Japan.
Unsere Prioritäten
Wachstum beschleunigen: Erneutes Augenmerk auf die Entwicklung hochwertiger Medikamente (neue Wirkstoffe) und Fokussierung auf erfolgreiche Neueinführungen, mit einer reichhaltigen Pipeline in unseren therapeutischen Kernbereichen. Rendite erzielen: Weitere Verankerung operativer Höchstleistungen und Verbesserung der Finanzergebnisse. Novartis geht bei der Kapitalzuweisung weiterhin diszipliniert und aktionärsorientiert vor, wobei ein beträchtlicher Cashflow und eine starke Kapitalstruktur für anhaltende Flexibilität sorgen. Basis stärken: Freisetzung des Leistungspotenzials unserer Mitarbeitenden, Ausbau von Datenwissenschaft und -technologie sowie weiterer Aufbau des Vertrauens in der Gesellschaft.
Finanzergebnisse
Drittes Quartal
Der Nettoumsatz belief sich auf USD 14,5 Milliarden (+4%, +4% kWk), wobei Volumensteigerungen 14 Prozentpunkte beisteuerten, jedoch durch den Effekt der Generikakonkurrenz von 9 Prozentpunkten teilweise absorbiert wurden. Die Preisentwicklung wirkte sich mit 1 Prozentpunkt negativ aus, während die Wechselkurse keinen Effekt hatten.
Das operative Ergebnis belief sich auf USD 1,8 Milliarden (–59%, –61% kWk). Zurückzuführen war dieser Rückgang vor allem auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, einschliesslich einer teilweisen Wertminderung von USD 1,9 Milliarden des Forschungs- und Entwicklungsprojekts (In-Process Research & Development (IPR&D) für Del-Desiran, sowie auf höhere andere Aufwendungen, was durch einen höheren Nettoumsatz teilweise kompensiert wurde.
Der Reingewinn betrug USD 1,2 Milliarden (–70%, –71% kWk). Dieser Rückgang war vor allem durch das geringere operative Ergebnis und den höheren Zinsaufwand bedingt. Der Gewinn pro Aktie lag bei USD 0,63 (–69%, –70% kWk).
Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 6,0 Milliarden (+11%, +10% kWk). Diese Zunahme war vor allem auf den höheren Nettoumsatz zurückzuführen. Die operative Kerngewinnmarge stieg um 2,3 Prozentpunkte (2,0 Prozentpunkte kWk) auf 41,6% des Nettoumsatzes.
Der Kernreingewinn betrug USD 4,7 Milliarden (+8%, +6% kWk). Dieser Anstieg war auf das höhere operative Kernergebnis zurückzuführen, das durch einen höheren Zinsaufwand teilweise absorbiert wurde. Der Kerngewinn pro Aktie lag bei USD 2,46 (+9%, +8% kWk) und profitierte von der geringeren gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien.
Der Free Cashflow belief sich auf USD 5,1 Milliarden (–18%). Dieser Rückgang war auf einen geringeren Nettogeldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen.
Neun Monate
Der Nettoumsatz belief sich auf USD 42,0 Milliarden (+2%, 0% kWk), wobei Volumensteigerungen 14 Prozentpunkte beisteuerten, jedoch durch den Effekt der Generikakonkurrenz von 12 Prozentpunkten teilweise absorbiert wurden. Die Preisentwicklung hatte einen negativen Effekt von 2 Prozentpunkten, während die Wechselkurse einen positiven Effekt von 2 Prozentpunkten ausmachten.
Das operative Ergebnis belief sich auf USD 10,8 Milliarden (–23%, –24% kWk). Zurückzuführen war dieser Rückgang vor allem auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, einschliesslich einer teilweisen Wertminderung von USD 1,9 Milliarden des Forschungs- und Entwicklungsprojekts (In-Process Research & Development (IPR&D) für Del-Desiran, sowie auf höhere andere Aufwendungen.
Der Reingewinn betrug USD 7,6 Milliarden (–34%, –35% kWk), was vor allem durch das geringere operative Ergebnis, einen höheren Zinsaufwand und höhere Ertragssteuern bedingt war. Der Gewinn pro Aktie lag bei USD 4,01 (–32%, –33% kWk).
Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 16,9 Milliarden (–1%, –2% kWk). Dieser Rückgang war vor allem auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung und höhere andere Aufwendungen zurückzuführen, die durch geringere Vertriebs- und Verwaltungskosten teilweise kompensiert wurden. Die operative Kerngewinnmarge sank um 1,1 Prozentpunkte (0,8 Prozentpunkte kWk) auf 40,1% des Nettoumsatzes.
Der Kernreingewinn betrug USD 13,0 Milliarden (–4%, –5% kWk). Dieser Rückgang war vor allem auf das geringere operative Kernergebnis und den höheren Zinsaufwand zurückzuführen. Der Kerngewinn pro Aktie lag bei USD 6,85 (–1%, –3% kWk) und profitierte von der geringeren gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien.
Der Free Cashflow belief sich auf USD 14,0 Milliarden (–12%). Dieser Rückgang war auf einen geringeren Nettogeldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen.
Kapitalstruktur und Nettoschulden
Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken Kapitalstruktur und attraktiven Aktionärsrenditen bleibt vorrangig.
In den ersten neun Monaten 2026 kaufte Novartis 30,9 Millionen Aktien für USD 4,7 Milliarden über die zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange zurück. Diese Rückkäufe umfassten 18,8 Millionen Aktien (USD 2,8 Milliarden) im Rahmen des im Juli 2025 bekannt gegebenen Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu USD 10 Milliarden (bei dem noch bis zu USD 4,9 Milliarden verbleiben). Ausserdem wurden 12,1 Millionen Aktien (USD 1,8 Milliarden) zurückgekauft, um den im Geschäftsjahr erwarteten Verwässerungseffekt im Zusammenhang mit Vergütungsplänen von Mitarbeitenden zu kompensieren. Weitere 2,0 Millionen Aktien (USD 0,3 Milliarden) wurden von Mitarbeitenden zurückgekauft. Im selben Zeitraum wurde ein Aufwand für aktienbasierte Vergütungspläne im Umfang von USD 0,9 Milliarden im Eigenkapital erfasst und 13,3 Millionen Aktien wurden im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungsplänen aus früheren Jahren an Mitarbeitende ausgeliefert. Infolgedessen ging die Gesamtzahl ausstehender Aktien gegenüber dem 31. Dezember 2025 um 19,6 Millionen zurück. Diese Transaktionen mit eigenen Aktien führten zu einer Verringerung des Eigenkapitals um USD 4,1 Milliarden und einem Geldabfluss von USD 4,8 Milliarden.
Die Nettoverschuldung stieg gegenüber dem 31. Dezember 2025 von USD 21,9 Milliarden auf USD 37,4 Milliarden per 30. September 2026. Die Zunahme ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Free Cashflow in Höhe von USD 14,0 Milliarden durch den Nettogeldabfluss für M&A-Aktivitäten, Transaktionen mit immateriellen Vermögenswerten und andere Akquisitionen von USD 16,7 Milliarden, die Ausschüttung der Jahresdividende in Höhe von USD 9,1 Milliarden und den Geldabfluss für Transaktionen mit eigenen Aktien von USD 4,8 Milliarden mehr als absorbiert wurde.
Das langfristige Kreditrating des Unternehmens betrug per Ende des dritten Quartals 2026 Aa3 bei Moody’s Ratings sowie AA- bei S&P Global Ratings.
Einfluss von Wechselkursen
Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau von Ende Oktober halten, rechnet Novartis im Jahr 2026 mit einem positiven Wechselkurseffekt von jeweils 1 Prozentpunkt auf den Nettoumsatz und das operative Kernergebnis. Der geschätzte Wechselkurseffekt auf die Ergebnisse wird monatlich auf der Website von Novartis veröffentlicht.
Ordentliche Generalversammlung 2027
Nominierung zur Wahl in den Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat von Novartis gab heute die Nominierung von Rajesh Jha für die Wahl in den Verwaltungsrat bekannt. Rajesh Jha hatte während seiner 36-jährigen Karriere bei Microsoft verschiedene höhere Führungspositionen in den Bereichen Software-Engineering, Produktivitätsplattformen und Unternehmenstechnologien inne und gehörte von 2016 bis zu seiner Pensionierung dem Senior Leadership Team des Unternehmens an. Zuletzt war er Executive Vice President, Experiences + Devices, wo er die Produktteams für Microsoft 365, Office, Teams, Windows + Devices sowie Dynamics leitete und bei der Integration künstlicher Intelligenz im ganzen Produktportfolio von Microsoft eine Schlüsselfunktion einnahm. Seine umfangreiche Erfahrung mit Technologien, KI und umfangreichen Digitalplattformen wäre für den Verwaltungsrat von Novartis ein bedeutender Gewinn.



