Stadt Zürich erleichtert Zugang zu offenen Daten – auch für KMU und KI-Anwendungen interessant

23.06.2026 | 12:10 Uhr | Aktuellenews.ch / HELP Media AG

23.06.2026, Zürich – Die Stadt Zürich baut ihr Angebot an Open Government Data weiter aus und vereinfacht gleichzeitig deren Nutzung. Mit dem neuen Angebot «Starter Code» können Nutzerinnen und Nutzer direkt aus dem städtischen Datenkatalog eine vollständig vorbereitete Analyseumgebung für Python, R oder SQL starten. Dadurch sollen insbesondere Einsteigerinnen und Einsteiger, Studierende, Forschende sowie interessierte Organisationen schneller mit der Auswertung von Open Government Data beginnen können.

Offene Verwaltungsdaten gewinnen seit Jahren an Bedeutung. Sie ermöglichen neue Anwendungen in Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Journalismus und tragen dazu bei, Transparenz und Innovation zu fördern. Die Stadt Zürich gehört in diesem Bereich zu den Vorreitern in der Schweiz und stellt bereits heute zahlreiche Datensätze öffentlich zur Verfügung. Diese reichen von Bevölkerungsstatistiken über Mobilitätsdaten bis hin zu Informationen zu Umwelt, Gesundheit oder Wirtschaft.

Niederschwelliger Einstieg in die Datenanalyse

Mit «Starter Code» möchte die Stadt Zürich die Nutzung ihrer offenen Daten weiter vereinfachen. Anwenderinnen und Anwender erhalten direkt aus dem Datenkatalog Zugang zu einer vorbereiteten Arbeitsumgebung, welche die relevanten Datensätze, Metadaten und Beispielcode bereits beinhaltet. Unterstützt werden Analyseumgebungen für Python und R innerhalb von Renku sowie SQL-Workbenches.

Insbesondere für Schulen, Hochschulen, Weiterbildungsangebote und Personen ohne vertiefte Programmierkenntnisse kann dies den Einstieg in die Arbeit mit offenen Daten erleichtern. Auch Unternehmen und Start-ups erhalten damit die Möglichkeit, öffentliche Informationen einfacher in eigene Analysen oder Projekte einzubinden.

Strukturierte Daten werden zum wichtigen Rohstoff für KI

Die Bedeutung von strukturierten und maschinenlesbaren Daten nimmt mit dem zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz weiter zu. Moderne Suchmaschinen, KI-Modelle und digitale Assistenzsysteme profitieren von qualitativ hochwertigen und strukturierten Datensätzen, um Informationen besser einordnen und verknüpfen zu können.

Offene Verwaltungsdaten stellen dabei eine wichtige Ergänzung zu Datenbeständen aus Wissenschaft, Medien und Wirtschaft dar. Gleichzeitig wächst bei Unternehmen das Bewusstsein, dass auch eigene Informationen möglichst strukturiert und für Suchmaschinen sowie KI-Systeme verständlich aufbereitet werden sollten.

Auch Schweizer KMU können profitieren

Für Schweizer Unternehmen ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten. Öffentliche Datensätze können beispielsweise für Marktanalysen, Standortbewertungen, Forschungsprojekte oder die Entwicklung datenbasierter Dienstleistungen genutzt werden. Zudem gewinnen Themen wie Datenqualität, Auffindbarkeit im Internet und Sichtbarkeit in KI-Systemen zunehmend an strategischer Bedeutung.

Anbieter wie HELP.CH beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Aufbereitung strukturierter Unternehmens- und Wirtschaftsdaten. Anbieter wie HELP.CH beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Aufbereitung strukturierter Unternehmens- und Wirtschaftsdaten. Die zunehmende Bedeutung maschinenlesbarer Informationen dürfte dazu beitragen, dass auch Unternehmen verstärkt darauf achten, ihre eigenen Inhalte für Suchmaschinen und KI-Systeme verständlich und auffindbar bereitzustellen.

Die Stadt Zürich zeigt mit «Starter Code», dass offene Daten längst nicht mehr ausschliesslich ein Instrument für Verwaltungen und Forschende sind. Sie entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Baustein einer datengetriebenen Wirtschaft und könnten künftig auch für Unternehmen und KI-Anwendungen eine noch grössere Rolle spielen.

23.06.2026 | 12:10 Uhr | von Aktuellenews.ch / HELP Media AG

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