Pressemitteilung
Die Trockenheit macht dem Schwyzer Alpsommer zu schaffen

10.08.2026 | 14:31 Uhr | Kantonale Verwaltung Schwyz

Kantonale Verwaltung Schwyz

10.08.2026, Die anhaltende Trockenheit verschärft die Lage auf zahlreichen Alpen des Kantons Schwyz aufgrund von Futtermangel und fehlendem Tränkewasser. Einzelne vorzeitige Alpabtriebe wegen Futtermangels sind bereits erfolgt.

Der Kanton Schwyz verfügt über 420 Alpbetriebe, auf denen rund 15 000 Rinder, Kühe und Kälber gesömmert werden. Während auf Futtermangel in den Sömmerungsgebieten nicht reagiert werden und zu einem vorzeitigen Alpabtrieb führen kann, bestehen bei einem drohenden Mangel an Tränkewasser in vielen Fällen Möglichkeiten, die Wasserversorgung zeitlich beschränkt sicherzustellen. Die Wasserversorgung ist kommunal geregelt. Deshalb können die Gemeinden, auf denen sich die Alpbetriebe befinden, in gegenseitiger Abstimmung wichtige Unterstützungsarbeit leisten. Ziel ist es, das Alpvieh dem Tierwohl entsprechend und so weit verantwortbar möglichst lange auf den Alpen zu halten und dadurch die Futterreserven der Talbetriebe zu schonen.

Vorgehen bei drohendem Tränkewassermangel

Die von den Älplern gelebte Selbstverantwortung und deren umsichtiges Handeln in der aktuellen Lage verdienen grosse Anerkennung und den nötigen Respekt. Da sich die Ausgangslage von Alp zu Alp deutlich unterscheidet, müssen die Lösungen jeweils den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Je früher ein drohender Wassermangel bekannt ist, desto grösser sind die Möglichkeiten, geeignete Massnahmen zu treffen und einen vorzeitigen Alpabtrieb möglichst zu vermeiden.

Sollte eine Gemeinde der Wasserversorgung von Alpen nicht mehr nachkommen können, kann sie sich an den kantonalen Führungsstab (KFS) wenden, der über spezielle Infrastruktur verfügt sowie Versorgungsmassnahmen koordinieren kann.

Die Situation wird weiterhin täglich überwacht. Die Entwicklung in den nächsten Tagen und Wochen wird ausschlagegebend sein, ob weitere Massnahmen zu ergreifen sind.

Amt für Landwirtschaft

Mario Bürgler
Amtsvorsteher
+41 41 819 15 11

10.08.2026 | 14:31 Uhr | von Kantonale Verwaltung Schwyz

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Über Kantonale Verwaltung Schwyz

Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.

Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.

Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.

Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.

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Quellen:
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