Pressemitteilung
Ein Fünftel für Gesundheitskosten. Unterstützung der Winterhilfe weiterhin sehr gefragt.

03.11.2026 | 15:41 Uhr | Winterhilfe Aargau

Winterhilfe Aargau Bildrechte: Winterhilfe Schweiz / Secours suisse d'hiver / Soccorso svizzero d'inverno

03.11.2026, Zürich (ots) - Die Winterhilfe unterstützt jedes Jahr rund 50'000 Menschen in der Schweiz, die an der Armutsgrenze leben. Das Hilfswerk übernimmt offene Krankenkassenprämien oder Kosten für medizinische Leistungen, die nicht selbst getragen werden können und von keiner Versicherung bezahlt werden. Von 6,4 Mio. Franken Gesamtprojektaufwand im Geschäftsjahr 2025/2026 entfallen knapp 1,3 Mio., also 20 Prozent, auf Gesundheitskosten.

Spätfolgen verhindern

In der Bearbeitung von Gesuchen von Klientinnen und Klienten zeigt sich der Winterhilfe, dass Armut Auswirkungen auf die Gesundheitsvorsorge hat, zum Beispiel beim Verzicht auf zahnärztliche Leistungen. Die Leistungen im Bereich Gesundheitskosten werden schweizweit am häufigsten nachgefragt und helfen Menschen mit knappem Budget, notwendige medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen, Krankenkassenausstände zu begleichen und damit den Zugang zur zukünftigen medizinischen Versorgung sicherzustellen. So können beispielsweise dringend notwendige Zahnarzttermine wahrgenommen und mögliche gesundheitliche Spätfolgen verhindert werden. Damit trägt die Winterhilfe dazu bei, die Gesundheit von Menschen in finanziell prekären Lebenssituationen zu schützen.

Spenden ermöglichen Lebensqualität

Die Winterhilfe ist ein ganzjährig tätiges spendenfinanziertes Inlandshilfswerk, das Menschen, die an der Armutsgrenze leben, meist Working-Poor, unterstützt. Zum Portfolio der Winterhilfe gehören die Bezahlung von Rechnungen und Sachleistungen sowie ein Förderprogramm, das betroffenen Kindern soziale Teilhabe und Förderung ermöglicht.

Steigende Prämien belasten Haushalte mit knappen Budgets

Im Durchschnitt werden die Krankenkassenprämien per 2027 um fünf Prozent steigen. Für alle eine zusätzliche finanzielle Belastung, doch für Haushalte mit kleinem Einkommen können Prämienerhöhungen fatale Folgen haben. Um Kosten zu sparen, wählen viele Betroffene eine hohe Franchise. Im Krankheitsfall können sie jedoch die anfallenden Behandlungskosten häufig kaum tragen. Aus Angst vor hohen Rechnungen schieben sie deshalb Arztbesuche auf oder verzichten ganz darauf.

Pressekontakt:

Esther Güdel
Winterhilfe Schweiz
044 269 40 51 / esther.guedel@winterhilfe.ch
www.winterhilfe.ch

03.11.2026 | 15:41 Uhr | von Winterhilfe Aargau

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Über Winterhilfe Aargau

Die Winterhilfe Schweiz ist der Dachverband der 27 juristisch eigenständigen Winterhilfestellen. Vertreter/innen dieser kantonalen Organisationen bilden die Delegiertenversammlung, das oberste Organ der gesamten Winterhilfe. An der jährlich stattfindenden Delegiertenversammlung wird über wichtige Geschäfte abgestimmt und Budget und Jahresrechnung gutgeheissen. Der Zentralvorstand der Winterhilfe ist der Delegiertenversammlung unterstellt und tagt mindestens viermal pro Jahr. Er ist das leitende Organ der Winterhilfe Schweiz. Das Zentralsekretariat der Winterhilfe Schweiz erbringt Dienstleistungen für die kantonalen Organisationen, führt eigene Projekte und betreibt Fundraising, dessen Ertrag wiederum grösstenteils den kantonalen Organisationen zufliesst.

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Quellen:
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