03.11.2026, Am Montag, 26. Oktober 2026, wurde im Bezirk Gonten ein Schaf von einem Wolf gerissen. Die Wildhut bestätigte den Wolf als Verursacher. Die kantonale
Herdenschutzbeauftragte informierte anschliessend die Tierhaltenden über den Vorfall.
Nachdem ein Landwirt am Montagmorgen ein totes Schaf auf seiner Weide entdeckt hatte, verständigte er die Wildhut. Der Wildhüter war zeitnah vor Ort und stellte bei der Rissbeurteilung eindeutig fest, dass ein Wolf das Schaf getötet hatte. Die Wildhut entnahm DNA-Proben zur weiteren Untersuchung. Der Zaun der Schafweide war beschädigt, weshalb die Herde nicht ausreichend geschützt war.
Erster Nutztierriss seit 2024
Es handelt sich um den ersten bestätigten Wolfsriss an einem Nutztier im Kanton Appenzell I.Rh. seit 2024. Damals wurde eine Ziege gerissen. Im Januar 2026 konnte zudem ein Wolf mittels Fotofalle nachgewiesen werden. Der aktuelle Vorfall zeigt, dass auch nach längeren Phasen ohne Nutztierrisse jederzeit mit Wölfen im Kanton gerechnet werden muss.
Tierhaltende informiert, Wildhut beobachtet die Situation Unmittelbar nach der Rissbeurteilung verständigte die Wildhut die kantonale Herdenschutzbeauftragte. Diese warnte die Tierhaltenden per SMS und machte sie auf die mögliche Anwesenheit eines Wolfs aufmerksam. Sie unterstützt die Tierhaltenden bei Fragen zum Herdenschutz und berät sie zu geeigneten Schutzmassnahmen. Die Wildhut beobachtet die Situation weiterhin.
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Die ersten menschlichen Funde im Appenzellerland gehen auf die wärmere Zwischeneiszeit, d. h. auf die Jahre 40'000 bis 30'000 v. Chr. zurück. Bei Grabungen in dem in der Südostwand des Ebenalpstocks gelegenen Wildkirchli wurden nicht nur Bärenknochen gefunden, sondern auch bearbeitete Steine aus dem Weissbach-Schwende-Tal, welche Menschen zu jener Stelle hinaufgetragen haben müssen.
Die ältesten menschlichen Werkzeugfunde gehen auf die Bronzezeit zurück. Im Gebiet von Appenzell sind dies zwei Bronzebeile, die in den Forren zwischen Appenzell und Weissbad gefunden wurden und in die Zeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. zu datieren sind. Da auch das St. Galler Rheintal bronzezeitliche Funde aufweist ist es möglich, dass diese Beile aus dem Rheintal kommen.
Gleichwohl lässt sich aus den zufälligen und spärlichen Funden nicht auf eine urzeitliche Siedlung im Appenzellerland schliessen. Vielmehr ist anzunehmen, dass Appenzell von den Wanderungen der Urzeit kaum berührt wurde. Es handelte sich somit um ein eigentliches Niemandsland zwischen den keltischen und rätisch- illyrischen Völkern.
Auch die Erschliessung des schweizerischen Mittellandes durch die Römer erfasste das Appenzellerland kaum, denn die wichtigsten Römerstrassen umgingen den Alpstein. Hingegen dürften in spätrömischer Zeit verschiedene Alpen von zu den Rätiern gehörenden Rheintalern bestossen worden sein.
Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.
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