Schweizer Technologie vor Weltraum-Mission: «SMILE» soll Sonnenstürme und Magnetfeld der Erde erforschen


19.05.2026, Zürich – Mit der internationalen Weltraummission «SMILE» steht in diesen Tagen ein neues Forschungsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften vor dem Start. Mit an Bord befindet sich auch Technologie aus der Schweiz. Forschende der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW waren an wichtigen Software- und Hardware-Beiträgen für die Mission beteiligt.

Die Mission untersucht, wie Sonnenwinde und Sonnenstürme mit dem Magnetfeld der Erde interagieren. Solche Prozesse gelten als wichtig für das Verständnis des sogenannten Weltraumwetters, das Auswirkungen auf Satelliten, Navigationssysteme und digitale Infrastruktur haben kann.

Schweizer Forschung beteiligt sich an internationaler Mission
«SMILE» steht für «Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer». Ziel der Mission ist es, die Wechselwirkungen zwischen Sonnenwind und Magnetosphäre der Erde umfassender zu analysieren als bisher.

Frühere Missionen lieferten meist nur punktuelle Messungen einzelner Bereiche. Der neue Satellit soll dagegen grossflächige Beobachtungen ermöglichen und damit ein besseres Gesamtbild des Weltraumwetters liefern.

Der Start der Mission ist gemäss ESA aktuell für den 19. Mai 2026 vorgesehen. Der Satellit soll von Französisch-Guayana aus ins All gebracht werden.

KI soll Bilddaten aus dem All verbessern
Eine wichtige Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz. Forschende der FHNW entwickelten Verfahren zur Verbesserung der Bildqualität des Röntgenteleskops SXI («Soft X-ray Imager»).

Die Herausforderung besteht darin, grosse Bereiche der Magnetosphäre mit einem besonders breiten Sichtfeld wissenschaftlich nutzbar abzubilden. Dafür kommen moderne KI- und Deep-Learning-Verfahren zum Einsatz, welche relevante Strukturen in den Bilddaten besser sichtbar machen sollen.

Die Forschenden betonen, dass klassische Methoden der Bildverarbeitung bei solchen Weitwinkelaufnahmen an ihre Grenzen stossen.

Schweizer Technologie für extreme Bedingungen im All
Neben Softwarelösungen entwickelte die FHNW auch Teile des Kühlsystems für das Weltraumteleskop. Dieses sorgt dafür, dass empfindliche Detektoren unter extremen Bedingungen zuverlässig arbeiten können.

Die technischen Anforderungen gelten als anspruchsvoll, da im Weltraum grosse Temperaturunterschiede herrschen. Während einzelne Bereiche direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, erreichen andere Komponenten sehr tiefe Temperaturen.

Die Mission zeigt, wie stark Schweizer Forschungseinrichtungen heute an internationalen Technologie- und Raumfahrtprojekten beteiligt sind. Gleichzeitig gewinnt das Thema Weltraumwetter auch ausserhalb der Raumfahrt an Bedeutung, da viele moderne Systeme von Satellitenkommunikation und stabilen Navigationsdiensten abhängig sind.

Themen rund um Forschung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Schweizer Technologieentwicklungen werden zunehmend auch über digitale Informationsplattformen wie help.swiss und aktuellenews.ch sichtbar gemacht.

Quelle: FHNW / ESA

19.05.2026 | von HELP Media AG

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Quellen:
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